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Es werden Posts vom Juli, 2017 angezeigt.

Paris - die Stadt des Turms

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Mittwoch Das Ziel war glasklar: unser Tage zuvor per Internet vorab gebuchter Campingplatz Indigo Paris . "Mensch, wir haben Paris besucht, der Campingplatz war klasse, aber ich würde aktuell vorbestellen!" Nachdem wir in der Hauptsaison schon öfter von ausgebuchten Plätzen gehört haben (und unser kleiner Bordeaux-Platz letztlich auch voll war) haben wir diesen Platz im Vorfeld gebucht. Die Abwicklung vor Ort war unglaublich einfach: Name genannt, die gemachten Angaben bestätigt (Anzahl Nächte, Personen, Strom... ) fertig! Platz 333 bekommen, WoMo mit Strom versorgt und direkt noch mal in die Stadt gefahren: mit dem Shuttle Bus durch den Park  entlang an der Foundation Louis Voitton zur Metro Station Porte Maillot und dann über Place Charles de Gaulle bis zu den bekannten Trocadéro. Dort sind wir ausgestiegen, die Treppe hoch und ab sofort waren wir angekommen in der Millionenstadt. Menschen aus aller Herrenländer wuselten um uns herum. Sprachfetzen aller Kontinente kla...

Bordeaux für einen Nachmittag - zu wenig!!

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Dienstag: Von Biarritz nach Bordeaux sind es gerade mal 200 km und 2x etwa 5,5o Euro Maut mit unserem WoMo. Nur 2h später leitet uns das Navi gaaanz deutlich vor der Stadt an, die Autobahn zu verlassen. So früh? Dann gehts durch ein Dörfchen, durch Wohgebiete, wieder über Felder.... Wir wollten doch in die Welthauptstadt des Rotweins  und juckeln hier durch´s Nichts.... Aber alles richtig gemacht: Nach mehreren Kilometern eröffnet sich links der 2-Sterne Platz Camping Beausleil . Leider aber bis auf den letzten Platz ausgebucht. Auf meine Frage, was denn mit dem Platz VOR der Schranke sei, fragte sie für wie viele Nächte und ließ uns dann die einzige Nacht auf Mittwoch dort stehen. Für sagenhafte 20,44 Euro, inkl Strom! Das Auto platziert, geduscht und frische Klamotten an. Dann gings mit dem Bus/Tram in die Stadt. Die Fahrt zog sich zwar schon ein ganzes Stück, aber hat sich wirklich gelohnt. Wir sind maximal gefahren und haben mit dem Wein-Museeum angefangen. Wir ware...

wieder Regen - wir fahren!!

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Dienstag: schon gegen kurz nach 7 hat sich Nadine im Bett aufgesetzt und das Rollo hochgemacht. Mit einem Grunzen hat sie den Regen begrüßt, sich umgedreht und mich angeraunzt: Wir fahren. Heute! Also hoch mit dem müden Körper und alles restliche eingepackt, die Regenpausen genutzt um die Zelte leer zu machen und letztlich auch irgendwie zu verpacken. Die Bretter auf´s Dach geworfen und vertaut. Ein letzter Gang zum Atlantik und bei einem wolkenverhangenen Himmel mit einem "Adieu" verabschiedet.  Strom kappen, zur Rezeption und bezahlen. Für unsere Zeit haben wir je Tag 90 Euro bezahlt. Wahrlich kein Schnapper. :-(

happy Birthday Nadine - leider wieder doofes Wetter

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Montag: Am Sonntag hatten wir feinstes Wetter, aber dafür haben wir bereits in der Nacht auf Montag den Regen bekommen. So sehr, das Lilli gegen 3:oo Uhr aus dem Zelt zu uns ins WoMo gekrabbelt ist.  Gefrühstückt wurde gemütlich im Fahrzeug, denn draußen stürmte und regnete es. Neben dem landesüblichen Baguette gab es auch eine kleine Tarte, die wir bereits am Samstag aus der Boulangerie  Au Fournil de la Licorne  geholt haben und unter wechselndem Kühlaccu frisch und versteckt gehalten haben. Anschließend gab es das eine oder andere Geschenk, aber die Sonne hat sich leider echt sehr zurückhaltend verhalten. Leider! Trotzdem hats Pelle und mich nicht abgehalten und wir haben uns in den Atlantik geworfen. Bei auflaufendem Wasser hat´s uns aber mächtig gewaschen. Die Mädels standen die paar Minuten am Strand und haben nur die Füße in das recht warme Wasser gehalten.  Als wir geduscht, umgezogen und wieder am Wagen waren, haben wir die Roller geschnappt und si...

Wetter vom Feinsten

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Wasser ist hier eigentlich los? Kaum meckert man über das schlechte Wetter mal lauthals und droht mit vorzeitigem Abbruch und schon kommt der Wettergott um die Ecke, reißt die Wolkendecke auf und läßt die Sonne mal unbarmherzig auf uns herunter brennen. Wir hätten schon viel früher und viel lauter meckern sollen! Wir haben uns also morgens auf die Bretter geworfen und hawaiiianisch die Wellen abgeritten. Zumindest war das der Plan - die Plätscherwellen waren mal wieder soooo stark, die Strömung so unberechenbar,  der Atlantik so eigensinnig - so cool!! Nach einer halben oder dreiviertel Stunde haben wir entkräftet und teils glücklich (Welle geritten) teils gefrustet (kaum gegen die Wellen angekommen) am Strand gehockt. Geschnauft und geprustet wie nach einem Marathon, kurz kraft sammeln, dann zum Planschen in den Badebereich. Und auch das klingt sehr viel harmloser, als es am Atlantik ist! Video folgt aus dem Heim Wlan Der Abend neigt sich und der Strand wir...

Brrr - ungemütlich

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"Die Kühltruhe steht in Niesel" pünktlich gegen kurz nach halb sieben hat mich meine Frau dezent angestubst. Klar, weiß ich,  dass die Atlantikküste und im Besonderen die Biskaya-Küste schlägt das Wetter schnell um. Aber von einem echt tollen, sonnigen Abend auf dem Markt zu Niesel und bestimmt nicht mehr als 12°C am Morgen, ging mir deutlich zu schnell. In der Tat waren es dann doch 19°C und der Niesel fühlte sich schlimmer an, als er war, aber im Sommerurlaub braucht das kein Mensch. Wir haben uns gemütlich in den Morgen gekuschelt, Baguette geholt und das Frühstück dann ausnahmsweise mal im WoMo genossen. Gegen 11:oo wurden wir langsam hektisch, denn heute, Donnerstag ist unser großer Umzugstag! Es ging von Platz 65 auf den Platz 13. Ich habe in den vergangenen 39 Jahren als Camper schon unglaublich viele Plätze kennen gelernt: Spitzenklasse und leer in der Einflugschneise des Athener Flughafen, verregneter, trister  Platz in der Nachsaison nähe Amsterdam, sehr ei...

Must See: Mittwoch Abend Markt in Biarritz

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Für ganze 2€ kann man ein 24h Busticket erstehen und ganz entspannt zwischen Bidart und Biarritz mit den Linien 12 u. 13 pendeln. Auf Anfrage bekommt diese Tickets beim Campingplatz sogar kostenlos. Das Wetter war am Mittwoch nicht so brandheiß, sodass wir uns stadtfein gemacht haben und mit dem Bus nach Biarritz gefahren sind. Wir haben das Pflichtprogramm abgespult: Leuchtturm, Hôtel du Plage, Grande Plage, etc... alles sehr beeindruckend, kann man sich ansehen und bekommt einen guten Eindruck, wie die Stadt mal gewesen ist. Leider haben die Bauherren überall Bausünden platziert, die Stadt eher verschandeln....   .  Ein wunderbares Viertel hat sich um die Halle de Biarritz entwickelt. Tolle Kneipen und Restaurants und der regelmäßige Markt, der sowohl Nippes und Kram anbietet, aber auch Schinken, Obst, Fisch, Käse etc. Von unseren Platznachbarn haben wir erfahren, dass immer am Mittwoch der Nachtmarkt von 18:3o bos 23:oo Uhr seine Waren und Stände anbi...

So heiß heute ...

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Nach dem Aufwachen schlug ich die Decke nur weg, um Luft an den Körper zu lassen. Ein wenig aufräumen, ein wenig herum puzzeln, der Schweiss läuft... Frühstück und Du suchst den Schatten, Abwaschen im Waschhaus, aber dann wieder zurück zum Platz und der Stern brennt. Wollt ihr zum Strand - nein ins Meer und NICHT wieder raus.... Sachen packen, aber eincremen nicht möglich, weil der Schweiß einfach läuft.  Irgendwie die Creme auf die Haut bekommen und ab zum Strand... Viel Wasser. Kaum aus dem Meer, an der Luft getrocknet und schon wieder raus in die Wellen.....   Einzig:  das Meer ist auflaufend und wir Anfänger kommen mit den kräftigen  Wellen eher schlechter zurecht. Eine konnte ich dann doch auf meinem Haben Konto verbuchen und bin meine persönlich größte, kraftvollste Welle ever gestanden. Video:  folgt aus dem Heim Wlan Dieser Tag ist zu heiß, um sight seeing zu machen - wir bleiben am Strand und chillen. Der Strandtag neigt s...

Strandtag am Atlantik

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Heute haben wir unsere lieben Platznachbarn verabschiedet. Die beiden fahren heute weiter, aber wir sind ganz sicher: wir sehen uns wieder. Bei feinstem Wetter ging es für uns an.den Strand. Lilli hat ein paar Wellen mit Papas Brett genommen, Pelle steht inzwischen auch super auf seinem Brett und der Papa wird auch mit jeder Welle besser. Jetzt genießen wir das Rauschen der Wellen und haben es uns im Schatten unserer Strandmuschel gemütlich gemacht. Ganz sicher werden wir heute noch die Wellen küssen und kräftig Salzwasser schlucken.

Abendstimmung

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Ein Tag am Strand mit viel Surfen und Body Boarding neigt sich. Salzwasser auf der Haut, Sonne fest eingebrannt im Nacken und auf den Unterarmen, müde und kaputt geht's zurück zum Platz. Eben gab es Baguette mit Knobi-Öl und frischem Salat, jetzt ist es kurz nach 9 und die Sonne neigt sich langsam. Von den Nachbarplätzen kommen leckere Grilldüfte herüber und Musik erfüllt die Luft. Sprachfetzen komplettieren: Französisch, Nederlands, englisches Kauderwelsch.... So muss Urlaub sein.

Longboard gekauft

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Unser Campingplatz Nachbar Niko kam stolz wie Bolle mit einem coolen gebrauchten Longboard unter dem Arm aus Biarritz geradelt. Hey, wo kommst Du denn her?  Im Ort verkauft eine Surfschule ihre Bretter - das habe ich gerade für 180€ erstanden. Ein paar Biere später haben wir uns für den kommenden Tag verabredet und sind mit dem Rad zur besagten Schule gefahren. Etwas feilschen, etwas Handeln und nun habe ich ein gebrauchtes 8,0 und gleite wie ein Delphin durch die Wellen.  Ein alter, dicker Delphin, der nahezu Blind und talentfrei ist, aber ein Delphin. Könnte echt brechen: da gebe ich meiner wasserscheuen Frau das Brett, gebe nur die Basisinformationen, und sie steht bei einer Weißwasserwelle auf und fährt das Brett bis an den Strand....  Ich muss jetzt wieder los und üben - das kann ich so nicht stehen lassen. Im wahrsten Sinne....

killed: Action Cam

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Nachdem wir nun unsere ersten erfolgreichen Surfversuche unternommen haben, wurde ich mutig und habe die GoPro Halterung, nebst Sicherung auf die Bretter geklebt. Wir haben eine Nacht gewartet, bevor wir die Cam montiert haben und sind dann in die Wellen. Tja, die erste Welle hat direkt gereicht: oh Papa, die Cam ist ab.... Griff in's Wasser und rettet das Stück. Leider ist das Gehäuse gebrochen, halbvoll Wasser gelaufen und somit Schrott. Hoffentlich hat die SD Karte überlebt und ein bissl was aufgezeichnet. Zum Glück war das der Chinaschrott und nicht die gute GoPro....

Angekommen Camping le pavillon Royal, Biarritz

Nach der Dune du Pilat kam sofort die Frage: gehen wir heute noch ins Meer? und wir konnten die Frage nicht klar beantworten,  weil wir nicht sicher wussten, wohin wir fahren sollten. Zum Glück habe ich im Vorfeld die Anfahrtsbeschreibung der Top 4 Plätze ausgedruckt und wir haben den entferntesten ins Navi gegeben. Leicht kaputt sind wir gegen Sieben an der Rezeption angekommen und uns wurde der Platz Nummer 65 im Bereich les AAiles angeboten. In alter Campermanier haben wir den Platz und die Waschhäuser & WC kurz angeschaut. Soweit in Ordnung. Zack, Neoprenanzüge raus, Body Boards aus dem WoMo und runter zum Meer. Unglaubliche Wellen, Kraft des Ozeans, Salz auf der Zunge, der Haut, Haar, überall....

Must see: Dune du Pilat

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Kurz hinter Bordeaux wird das Land platt, die Vegetation zeigt mehr und mehr Pinien, die Straßen sind schnurgerade.  Und dann wird es wieder etwas welliger. Kleine Erhebungen und überall Pinienwald. Dann das freundliche Schild: Parken für WoMos 8 Euro für 4h.... Eingeparkt, Sachen gepackt und den Massen folgen. Vorbei an den Turi-Buden, Snacks, und was es noch gibt und dann lichtet sich der Wald und ein riesiger Sandberg zeigt dir wie klein Du bist. Der Blick auf das Meer ist einzigartig und kann auch auf Bildern nur erahnen lassen, wie überwältigend das Zusammenspiel von Meer, Sand und Wind funktioniert.

Feierabendbierchen

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Nach reichlichen Kilometern haben wir es kurz vor Orleon auf einen Air, einen Rastplatz, geschafft. Als erstes die Fenster auf und Luft in die Butze lassen. Kurzes Abendessen, jetzt noch ein Feierabendbier und dann die Füße hoch. Morgen geht's weiter nach Arcachon zur größten Düne in Europa

Fahren und fahren lassen

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Aufbruch gegen 9:2o Uhr aus der Heimat. Bereits nach dem ersten Kilometer ein breites, glückliches Lächeln im Gesicht. Durch den Pott gequält, kurz vor Venlo gab's dann Friki mit Kartoffelsalat und weiter.... Inzwischen haben Wir Holland und Belgien hinter uns gelassen und meine Frau bringt uns Richtung Paris.... “Durch Paris fahre ich aber nicht“ ....

Abfahrt et "Au revoir"

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Was für eine Nacht!  Bis weit nach Mitternacht haben wir das WoMo gepackt und sind totmüde ins Bett gefallen.  Heute Morgen noch ein letzter Kaffee (Grüße nach Fürth), eine heiße Dusche und die letzten Handgriffe.  Ab jetzt heißt es Kilometer fressen.  Ziel für heute: Paris grobe Strecke: A1 bis Münster, dann oberhalb durch den Pott Richtung Venloh (NL), Lüttich und Mons (BE) Paris (FR) Strecke Tag 1 ABFAHRT

Bretter an Board

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Das WoMo ist geparkt und die jährliche Einweisung vom Chef persönlich hat stattgefunden. El Cheffe gibt Infos zum WoMo Nun wissen wir, was in den einzelnen Fächern bereits liegt, was im Falle eines Brandes zu tun ist und wo wir Bier am kühlsten transportieren können.  Surfchef Pelle hat sofort in die Hände gespuckt und die Bretter auf das Dach gebracht. Die Body-Boards sind ebenfalls im Auto - wir könnten also bereits los :-)  Nun müssen wir mit den uncoolen Sachen weiter machen: Klamotten, Essen & Getränke, Bad-Sachen, etc... also viel laufen und schleppen, schleppen, schleppen.....  Aber die Laune steigt und die Reiselust nimmt mit jedem Teil zu!  Die Abfahrt rückt in greifbare Nähe.